Montag, 1. September 2014

Musig i de Altstadt - We could have, we should have, we didn't.


Musig i de Altstadt bietet wie jedes Jahr das eine oder andere Schmankerl. Jede(r) kommt auf seine Kosten. Ich muss korrigieren, fast jede(r). Wären da nicht die unendlich vielen Dummschwätzer-innen, die Hühnern gleich, stakkatoartige Laute von sich geben. Respekt vor dem darbietenden Künstler, der mit seiner Akkustikgitarre versucht das Publikum in den Bann zu ziehen, zeigen sie gar nicht. Das andere Publikum, welches doch so gerne an seinen Lippen hängen möchte, verstehen was der Künstler denn singt, wenn er die Liebe lobpreist oder dem Tod singend vom Karren fallen will. Den Tod, den ich den klugscheisserischen Ignoranten wünsche. Die, die vermutlich den englischen Texten nichts abgewinnen können, weil sie sie nicht verstehen.

Sehen und gesehen werden, place to be, Ausgang um des Ausgangs willen, Störefriede, verdammte Egoisten.

The Great Park (UK) ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Das Ambiente in der Tuchlaube mit dem leicht abfallenden Innenhof geradezu ideal, um in seine lyrischen Poesie einzutauchen oder seiner sogar anheimzufallen. Melodien aus dem und für das Leben. We could have, we should have, we didn't. Akzentuierte Betonung und Aussprache made in England inklusive. Ein wahrer Genuss für die musikalische Seele.

Zurück zu den Backpfeiffen, die anstatt der gratis verteilten Ohrenschützern, lieber auf einen Mundschutz umsteigen sollten, damit ihnen ihre Zunge respektive ihre Worte im Keim ersticken. Und wenn sie dann endlich, endlich in die Folkwolke eingetaucht sind, kramen sie ihre digitale Kommunikationsanlage namens Handy hervor, beantworten auf dem leuchtenden Display ein paar WhatsApp Nachrichten mit den Worten "Würd dir da au gfalle" oder "Isch megga gmüetlich". Ha ha ha, ich lach mich zu Tode, wenn ich an den analogen Abend denke. Verdammt, wenn mich das Display nur nicht immer blenden würde.....

Irgendwie lobe ich mir meine laute Rockmusik. Minimale Redeergüsse und verschwindend geringes "Gschnurr". Miss Rabbit waren schon nur deswegen gut, obwohl die Jojo Bar als Musiklocation schrotti ist.

Motzen auf hohem Niveau? Ich finde nicht.

Aber auch nächstes Jahr sammer dabei, wenn es wieder heisst "Aarau hat mehr zu bieten als nur Geschichte". \m/

Ich habe fertig.

Rik Priem's Prime - Babylon Rising


Hell yeah, was für ne kuhle Mucke. Der Song *Babylon Rising* stammt aus ihrem diesjährigen s/t-Debutalbum Rik Priem's Prime. Muss mehr davon haben....geifer.....

Line-Up
Rik Priem: all electric & acoustic guitars
Carsten 'Lizard' Schulz: lead vocals
Geert Margodt: keyboards
Vincent De Laat: bass
Ramy Ali: drums




www.facebook.com/RIK.PRIEM.S.PRIME 
www.facebook.com/rik.priem 

Sonntag, 31. August 2014

Crobot - Nowhere To Hide


Wer auf Retro-Dirty-Groove-Rock steht, kommt nicht an Crobot aus Pennsylvania vorbei. Wie Wolfmother oder The Answer bringen sie die Säale zum Kochen und kein Fuss bleibt still am Boden kleben. Ihr Album *Something Supernatural* kommt am 24. Oktober raus und birgt mit Sicherheit einige glänzende Perlen. Für mich ein klares Must Have! Have fun. \m/

Line-Up
BRANDON YEAGLEY - LEAD VOCAL, HARMONICA
CHRIS BISHOP - GUITAR, VOCALS
JAKE FIGUEROA - BASS
PAUL FIGUEROA - DRUMS



Wer sich ihre bisherige EP anhören will, tut das gleich hier unten.

Samstag, 30. August 2014

Prong - Remove, Separate Self


Am 5. November kann man Prong live im Z7 Pratteln bestaunen.

Der vorliegende Song stammt aus dem aktuellen Album *Ruining Lives*, vö im April dieses Jahres.




Wer sich das ganze Album reinziehen will, macht das doch gleich hier:


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