Sonntag, 20. Februar 2011

Maxxwell - All In (CD Review)

Ich fiebergeplagter Tropf konnte bekanntlich an der CD-Taufe vom letzten Freitag in der Schüür nicht beiwohnen. So konnte ich auch die neue *All In* nicht kaufen. Da gab's also nur eins und das hiess, rein bei Amazon und Maxxwell's *All In* runterladen. Gesagt getan und reingehört. Einen Tag später läuft sie immer noch im Player. Eigentlich will ich gar nichts anderes mehr hören. Na gut, vielleicht lege ich dazwischen eine *Dogz On Dope* Pause ein. Fairplay muss sein. ;)

Wie beim Opener des Erstlings auch, spielt man beim *Dead End Street* zuerst mal fremde Töne ein, bevors dann so richtig losgeht. Wie die Feuerwehr wird wieder losgebrettert. Ich kriegte gleich ne Gänsehaut.
Aber das geilste Intro der Platte bietet der Song *Outlaw*. Voll der Hammer wie die Drums dem Song den nötigen Drive geben und die Gitarren von Hef und Cyril nach vorne peitschen. Yes that's Rock 'n' Roll wie er mir gefällt.
Bei den Midtempo Song *Anything* und *Take Me Away* stellt sich auch gleich das Mitsing-Feeling ein.
Tönte der Song *Tomorrow* noch ein wenig - wie soll ich das sagen - extrem schulmässig brav, ist Maxxwell  auf der neuen mit *Still Alive* von der einschläfrigen Langsamkeit weggekommen und legt einen Tick zu. Das tut dem Lied auch gut. Auch hier ist mitsingen angesagt Ladies.
Von der EP ist mir der Song *Hellride* schon lange im Ohr. Und dort wird er auch bleiben. Er ist und bleibt zusammen mit *Black Widow*, mein Killertrack der Scheibe.
Der Song *Out Of Control* gefällt mir auch sehr gut. Und das nicht nur wegen der quitschenden Gitarre, die einem das Blut gefrieren lässt. Ich schwör. Nein, denn auch der Baseman bringt hier sein Fett rüber.

Kurz und bündig. Für mich ist die neue die Fortsetzung der alten und uneingeschränkt jedem Hard Rocker zu empfehlen, der auf knackige Riffs, gradlinigen Rock und klischeegetränkten Texten steht.
Aber jetzt kommt die Kritik. Denn dies ist leider vermutlich auch gerade das Manko der Band. So gut einigen die Platte auch gefällt, so oft gehört kommen die Songs rüber. Gerade diese Eintönigkeit oder Fantasielosigkeit mögen nun diese bemängeln. Aber seien wir doch mal ehrlich. das Rock-Rad kann nicht neu erfunden werden und wenn einem Hard Rock als solches gefällt, passt einem eben auch diese Platte. Und zwar uneingeschränkt.
Verstecken müssen sich Maxxwell nun definitiv nicht vor ihrer Schweizer Konkurrenz und Kollegen namens Shakra, Krokus, China, Fox etc

So, ich stelle jetzt noch einmal auf laut und ziehe mir einmal mehr die Hammersongs *Heads Or Tails* und *Trouble* rein. Der Nobi Suppiger ist doch der Hammer mit seiner kernigen Stimme oder? Ich find's geil.

Trackliste:
1. Dead End Street 4:27
2. Heads Or Tails 3:39
3. Trouble 3:13
4. Outlaw 3:43
5. Still Alive 3:40
6. Black Widow 3:34
7. No Pain No Gain 3:59
8. Out Of Control 4:41
9. Take Me Away 4:03
10. Hellride 3:28
11. Anything 4:18

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