Montag, 27. Juni 2011

Kritik und Lob zu Sonisphere Basel 2011

Negatives:
  • Das A und O eines Events ist, dass ALLE Mitarbeiter die an der Front arbeiten und stehen, über alles Bescheid wissen sollten. Briefings wurden wohl nur zum Teil gemacht.
  • Chaos beim Einlösen von Tickets gegen farbige Bändel. Mit meinem Online Ticket wurde ich von Pontius nach Pilatus geschickt. Ich kriegte schliesslich meinen roten Bändel an einem der Tische vor der Hallen ohne, dass mein Ticket entwertet wurde.
  • Abschrankungen sollten am ersten Tag nicht erst 10 Minuten vor Türöffnung aufgestellt werden. Über Lautsprecher mussten die Leute nach hinten beordert werden, damit es Platz für das Aufstellen gab.
  • 5 Minuten vor dem ersten Konzert (Shakra) sollte das Einlassen der Musikbegeisterten nicht abgebrochen werden, nur weil ein Chaos mit dem Bändelholen im Inneren entsteht. Völlig deplatziert standen 40-50 Leute im Eingangsraum und blockieren den Eingang, nur weil sie ihren Bändel dort gegen ihre (verm Online-) Tickets eintauschen müssen. Ein paar Beschriftungen und Hinweisschilder vor der Abschrankung wirken normalerweise Wunder.
  • Mein Onlineticket welches am ersten Eingang trotz Bändel entwertet werden sollte, konnte nicht gelesen werden und ich konnte ohne rein. Das nächste Mal verkaufe ich mein Ticket noch einmal.
  • Meine Gutscheine, die ich als Ersatz für die verlorenen Plätze durch das ewige Locationverschiebe, erhielt, waren NUR am Freitag gültig. Was soll der Scheiss, wenn ich doch volle 2 Tage vor Ort bin. Wen hätte das gestört, wenn ich die schon am Donnerstag einlöse. Aber für das waren die Getränkeleute gut instruiert. Alle verweigerten mir nämlich das Einlösen. Das nächste Mal mach ich Fotokopien (was locker ginge) und besaufe mich auf eure Kosten und verfresse 30 Bratwürste.
  • Am Freitag sollte das erste Konzert um 13.30 starten. Einlass wäre dementsprechend früher. Ist es so schwierig, die Zeit im Griff zu haben? Eingelassen wurden wir gegen 2. Zur Ablenkung gabs ne holländische? Fansnachtstruppe die Rocksongs interpretierte. Das war wenigsten noch cool.
  • Der ersten Band im Leichtathletikstadion wurde mitten im 2. Song der Strom abgedreht. Der Sänger unterhielt uns noch während 15-20 Minuten, bis er dann zum allgemeinen Schlachtruf "Scheisse" aufrief, den die Audience dankbar annahm. Dann wurde der Band die Musikinstrumente weggenommen und die Bühen demontiert für den 2. Akt.
  • Die Bratwürste hatten nicht viel Geschmack. Mit Sicherheit keine Olma-Würste.
  • Dass die kleine Halle nur über die grosse St.Jakobshalle erreichbar ist, musste jeder selber rausfinden.
  • Security Checks waren ein Witz. Ich sah an den Konzerten Leute mit Rücksäcken gefüllt mit Büchsenbier und Wasserflaschen. Aber das passiert eben, wenn alle wegen der Verspätungen schliesslich unter Zeitdruck passieren müssen.

Positives:
  • Ich hörte viel gute Musik, Tolle Bandauswahl. Viele alte und neue Musikbegeisterte getroffen.
  • Der grüne Bändel Circus im Leichtathletikstadion war der Hammer. Coole Idee für Schnellentschlossene wie mich. Ich konnte dadurch den ganzen Freitag direkt vor der Bühne rein und raus.
  • Soweit ich beurteilen konnte (ich nahm mir ein Hotel), waren die Übernachtungsmöglichkeiten gut. Matten auf der Wiese, Turnhalle für Indoor etc.
  • Mit dem Toilettenangebot war ich zufrieden.
  • Auswahl an Essständen war ok.
  • Es gab keine Schlammschlacht wie das Jahr zuvor. Danke an den Wettergott.
  • Überall waren gratis Gehörschütze verfügbar. (Ist das ne Auflage für Veranstaltungen?)

Das waren meine persönlichen Eindrücke vom Grossanlass. Ihr habt sicher andere gemacht.
Es ist ein Fehler bei diesem Gadget aufgetreten.
Related Posts with Thumbnails