Dienstag, 25. Oktober 2011

Alter Bridge/Black Stone Cherry concert review (Bülach, 21.10.11)



Meet & Greet mit Alter Bridge
Wenn ich sehe, dass die Tour in Deutschland eine Woche vor Start komplett ausverkauft ist, schätze ich mich überaus glücklich, für letzten Freitag ein Meet & Greet gewonnen zu haben. An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an Günti von Rockstation. You're the man. :-)
Ich hatte ja keine Ahnung, was da so auf mich zukommt. Ich musste sogar für Filmaufnahmen vorher und nachher herhalten. Die Frisur hielt, ich schwör. Auch habe ich mir ein paar Fragen ausgedacht. Sie zu stellen hatte ich aber nie die Zeit und Gelegenheit.
Die Jungs von Alter Bridge nahmen sich wirklich Zeit für Unterschriften, ein kurzes Hallo, wechselten ein paar Sätze und standen für Fotos ihren Mann, bevors zum nächsten der ca 10 Glücklichen ging. Metal Factory (Roxx) und das Volksblatt (Jonny) hatten nämlich auch ihre Gewinner am Start.
Myles Kenndy kam so schüchtern rüber, dass einige Mädels meinten: "Jööö so süess!" - Wtf?? ;-)). Mark Tremonti war kleiner als ich in Erinnerung hatte. Brian Marshall zeigt auch im realen Leben die Coolness, wie er sie auf der Bühne verkörpert. Und last nut not least Scott Philips war der erwartete und charmante self-taught Drummer. Kurzum, es war short but intense und ging viel zu schnell über die Bühne. Ich fand es aber sehr interessant.  
Ich hoffe, die beglückte Maria hatte auch ihren Spass daran.  ;-)

Black Stone Cherry
Die "Vorband" Black Stone Cherry, die ich auch schon als Headliner sah, überzeugten mich mit ihrem Auftritt einmal mehr. Leider war es extrem schlecht abgemischt. Die Töne/Melodien der Songs kamen nur als breite Gitarrenwand runter. Die Songstrukturen gingen fast völlig verloren. Auch wurde dem völig entfesselten Drummer (John Fred Young ist gut-ok) viel zu viel Strom zugeteilt. Er übertönte und erwürgte damit noch die restlichen Gitarrentöne seiner Kollegen. Mir ist schon klar, dass das doch eher mainstreamige 3 Album *Between The Devil And The Deep Blue Sea* härter rüberkommen musste. Eine Angleichung an Alter Bridge in Sachen härtere Songwahl und Lautstärke war also gewollt. Aber dann muss der Mischer es auch richtig hinkriegen. Ich fands sehr schade für die Performance, denn die Southern Rocker aus Edmonton, Kentucky boten mit Chris Robertson am Mikro eine gewohnt starke Leistung. Und auch Gummiball aka Ben Wells rockte auf seiner Gitarre was das Zeugs hielt.
Das Songmaterial hiess: Change, Blind Man, In My Blood, Rain Wizard, Peace Is Free, White Trash Millionaire, Killing Floor, Blame It On The Boom-Boom (aktuellestes Video) und Lonely Train. Zugabe gabs keine. Aber es war ne coole Sache. Gerne wieder.

Alter Bridge
Und dann kamen sie zu vorgesetzer Stunde auf die Bühne. Schliesslich musste die Show um Viertel nach 10 aus sein. Lärmschutzverordnung der Stadt Bülach? Anyway, die Men in Black rockten, im Stile von I wanna rise today and change this world, los und die Menge pfiff. Was war los? Die Technik hatte ihre liebe Mühe und liess Myles Kennedy Stimme im Regen stehen. Das Mikrofon war kaputt. Kann ja mal passieren. Das Konzert war dann aber allererste Sahne und entliess mich auch beim 5. Mal mit einem Glücksgefühl nach Hause.
Ich hörte, dass die Band vorhatte, nicht die üblichen Songs zu spielen, sondern neue Sachen auszuprobieren. Na gut, wenn man, wie ich, alle Songs schon 1 Mio Mal hörte, ist es schwierig was Neues zu bieten. ;-)
Die meisten wichtigen Songs wurden auf jeden Fall gespielt: Slip to the Void, Before Tomorrow Comes, Come To Life, Find The Real, Ghost of Days Gone By, Buried Alive,
Brand New Start, White Knuckles, All Hope Is Gone, Metalingus, Broken Wings, One Day Remains, The End Is Here (das erste Mal live seit 2008), Ties That Bind, Blackbird, Open Your Eyes,
Zugabe: Isolation, Dueling Guitar Solos – Mark and Myles, Rise Today.
Was fehlte war auf jeden Fall: Watch Over You, Down To My Last, Shed My Skin. Alles langsamere Stücke, ich weiss. ;-) Aber auch Words, Coeur D'Alene, Life Must Go On oder Words Darker Than Their Wings fehlten.
Aber wer auf eine grosse Änderung der Setliste hoffte, wurde in Bülach zumindest enttäuscht. Vermutlich werden auf der Tour noch ab und zu andere Songs live eingespielt. Zum Üben für ne DVD sozusagen. :-)
Der Mixer machte es um Längen besser als noch bei BSC. Leider liess die Stadthalle Bülach nicht viel mehr zu. Über alles gesehen, wurde ich mit einem tollen Konzert und einem tollen Abend belohnt.

Leider, leider wurden meine Erwartungen in Sachen Theory Of A Deadman enttäuscht, hoffte ich doch bis zuletzt, dass sie dabei sein würden. Aber sie spielen auf der AB III 2011 Fall UK/Europe Tour nur in England mit. Verdammt schade.

A propos nach Hause. Der eine Kollege schleifte mich danach (der Abend war noch jung) ins Death End nach Embrach und die Band No Class unterhielt uns bestens mit AC/DC Sound und einer Stimme à la Bon Scott. Auch Hammer.

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