Sonntag, 30. Mai 2010

Gotthard Concert Review

Shakra und Gotthard standen in der Eishalle Wetzikon auf dem Programm. Zuerst einmal musste ich noch einen Ersatzmann für das eine Ticket finden. Gratis abzugeben lautete der Blog, FB, MySpace und Twitter Eintrag. Ohne Antwort. Dann kurz mal 2 SMS verschickt et voilà. Auf dem Heimweg vom Tessin sputete sich Living Rock pünktlich zu Konzertbeginn von Gotthard nach Wetzikon hin. Er war super happy, dass ich an ihn dachte. Und er hätte das Konzert nicht missen wollen. Eigentlich hätte ich auch noch andere Freunde gerne am Konzert gesehen. Aber wie ich kürzlich feststellte, ist das Leben kein Wunschkonzert. Das ist wohl auch gut so, denn sonst wäre es vermutlich extrem langweilig und vorallem viel zu einfach.


Shakra starteten fulminant und ich staunte nicht schlecht wie der Fox Ersatz volle Kanne gab. Er tönt nicht perfekt, weil wenige Stimmvariationen/Oktaven zu hören sind, aber doch ansprechend gut. Was John Prakesh wie ein Metaller beherrscht, ist seine Stimme beim Singen/Schreien hoch zu halten. Eine gute Stunde zeigten die Rocker Shakra was sie drauf haben. Sie sind für mich eine der Bands mit den tollsten Gitarrenriffs mit 200% Wiedererkennungswert. Ich liebe das.


Mittlerweile sah ich Gotthard sicher schon ein gutes Dutzend Mal live und das tolle an ihren Konzerten bleibt die Tatsache, dass Mann nicht nur spastisches Männergetanze und klassisches Headbangen sieht, sondern wohlgeformte, rhythmische Bewegungen der vielen weiblichen Fans. Eine Augenweide. Steve Lees Charme fand sofort seine Abnehmerinnen. Er ist und bleibt halt ein toller Unterhalter. 20 Jahre Bühne tun dem keinen Abbruch. Und seine Stimme.... die ist einfach weltklasse. Ich kenne wirklich keinen anderen Rocksänger, der den Gesang so drauf hat wie er. Ein paar Tenuewechsel braucht er während eines Konzerts. Je nach Song und Stimmung. Die Akustiksession wurde massivst durch eine Plüschtier werfende, fast in Ohnmacht fallende und immer kreischende Frauenschar gestört. Lustig war allemal zu sehen, wie Leo und Steve nachher locker der Franz Carl Webers Plüschtierabteilung Konkurrenz machen konnten.
Für mich der beste Song der neuen Scheibe ist der Opener Shangri La.
Dieser Song ist für mich jetzt schon ein Klassiker. Der Deep Purple Hit Hush brachte das Publikum zum Singen. One Life One Soul oder Angel die Menge zum Schmelzen. Mittlerweile hat die Band so viele tolle Songs, dass sie ein paar Stunden weiter spielen könnten und die Hits gingen immer noch nicht aus. Aber so ein Mountain Mama und Make My Day fehlten mir halt doch. Das obligate Drummerduett war eines der Highlights und wie immer auch spannend anzusehen. Er ist eben nicht nur ein begnadeter Sänger, sondern spielt auch super Mundharmonika und Schlagzeug.

Alles in allem ein gelungener Abend, den ich, wie bisher, bei jeder neuen Gotthard Scheibe wiederholen werde. Anytime, anywhere.

Für die Daheimgebliebenen :P

4 Kommentare:

  1. vielen dank, jetzt bin ich wirklich neidisch.. :-)

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  2. ich finde es gut, dass du die virtual reality contra sms diskrepanz erwähnst. Da fühlen wir uns doch gleich wieder ein bisschen "realer". Beispielhaft dein songbeispiel zum heutigen abend... ;-)

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  3. @Stefanie: Musst du nicht. Nimm dir einfach vor, das nächste Mal mitzukommen. ;-)
    @Benno: :-)

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  4. als die mit spielen angefangen habe, habe ich schon herrlich gepennt... ;-)))

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