Freitag, 15. Juli 2011

Bon Jovi Concert Review


Wie der gute Giorgio gestern zu sagen pflegte (oder wars doch Konfuzius?): Hast du Slash noch in den Ohren, fühlst du dich bei Bon Jovi ein wenig verloren.

Ich sah den guten Bon Jovi und seine Band gestern zum ersten Mal live (ja auch das solls geben). So gesehen, hätte er spielen können was er wollte (hat er auch gemacht) und hätte es gut gefunden. Wenn dann auch noch der genesene Sambora seine Riffs hinzaubert, ist es sowieso um mich geschehen. Obwohl ich anmerken möchte, dass auch Ersatzmann Phil X keine schlechte Wahl gewesen wäre, spielt der Klampfer doch unter anderem bei Rob Zombie und Alice Cooper mit.

Die Schweizer Vorband die das Voting gewann und als Support antreten durfte, gemäss Progamm um 18.45h, waren um diese Zeit schon fertig. What the f***. Liegt's an den Lärmschutzvorschriften, dass der Event zeitlich nach vorne geschoben wurde? Muss die Nachtruhe in Zürich um 22 Uhr eintreten?

Als dann um halb acht (eine halbe Stunde zu früh), Bon Jovi aka Meermaid-Admiral die Bühne betrat, waren noch längst nicht alle Zuschauer drinnen. Deshalb war zu Beginn alles Verhalten und es dauerte seine Zeit bis die Zuschauer warm wurden. Ausverkauft war das Konzert bei weitem nicht. Viele freie Sitzplätze waren noch vorhanden und Tickets wurden vor dem Stadion für 20 Franken verscherbelt. Wehe dem der ein Sitzplatzticket für 170 Fr oder einen Stehplatz für läppische 115 Fr (ich!!!!) gekauft hatte.

Die Show war perfekt insziniert und ich staunte am laufenden Band, ob der Qualität der super grossen Leinwand. Einfach genial. Das, zumindest am Anfang, die Musik langsamer erschallte als das projizierte Bild angezeigt wurde, war zwar äusserst dilettantisch, wurde aber bei dritten oder vierten Song behoben.
23 Songs, so las ich, wurden zum Besten gegeben. Es war für alle was dabei, auch wenn es nicht viele wirklich rockige Songs gab. Der Sunnyboy ist und bleibt ein Mainstrem-Pänomen und ein verdammt guter Poser.
Er tat auch gut daran, einige der Songs stimmlich ein wenig runterzunehmen, denn auch die Stimme wird älter und kommt nicht mehr so hoch hinauf. Dies sagte mir wiederum der Giorgio, der selber Sänger ist. Ich hätte das ja (fast) nicht bemerkt. Na gut, spätestens bei Livin' On a Prayer dann schon. Oder als ich schnallte, dass er die hohen Parts das Publikum singen liess. Schlaumeier das. ;)

Hier gibt's die Setliste von Juni Konzert in München mit Links zu allen Songs. Youtube Links zum gestrigen Konzert findet man hier in mehr oder weniger guter Qualität.

Have A Nice Day - Dead Or Alive

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