Dienstag, 25. März 2014

Rock Meets Classic (review Hallenstadion Zürich 2014)


Es war einmal mehr ein wunderbarer Abend. Wie schon die vorangehenden Jahre überzeugte auch im 2014 die Rock Meets Classic Show im Hallenstadion in Zürich. Mat Sinner, ich danke dir für dein unermüdliches Schaffen, mir das Who is Who der Rockgeschichte von gestern und heute auf die Bühne zu zaubern. Ich vermute sogar, dass sich die Gäste mittlerweile um einen Auftritt bei der Show reissen oder zumindest geehrt sind, dabei sein zu dürfen.

Das Bohemian Symphony Orchestra Prague (BSOP) ist wie jedes Mal mit viel Engagement und Witz bei der Sache und wenn der Dirigent ab und zu die Teufelshörner nach oben streckt, kann man sich als Hard Rocker kaum ein Schmunzeln verkneifen. Die Filmusik von Pirates of the Caribbean begeisterte genauso wie Bethovens 5.

Mat Sinner (Primal Fear) verstärkt mit Oli Hartmann, seinem Mitstreiter Alex Beyrodt u.a. auch bei Voodoo Circle und Sinner, Randy Black an den Drums (Primal Fear)  und einem tollen Chor mit Ralf Scheepers von Primal Fear, Amanda Sommerville etc. führte uns perfekt durch einen rockigen Abend, der einen musikalischen Höhepunkt nach dem anderen bot.

Meine Lady in Black war sichtlich aus dem Häuschen, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben die Original Ultravox-Stimme von Midge Ure live sehen, hören und alle Songs tatkräftig mitsingen konnte. Dancing, with tears in my eyes......Ure you rock.
Kim Wild hat immer noch eine fantastische Stimme und brachte ihre Hits perfekt rüber. Konnte mich gar nicht mehr erinnern, dass die Kim soo viele Hits hatte. Cambodia tschagga.
Marc Storace von Krokus ist ein Held meiner jüngeren Jahre. Mit seiner unverkennbarer Stimme bringt er Gänsehautfeeling rüber und wenn er dann noch Bedside Radio oder ein Screaming In The Night anstimmt, ist es um mich geschehen. I die for you. ;-)
Joe Lynn Turner von Rainbow bot seinerseits ein paar Rockklassiker dar. Sonnenbrille tragend, faltenlos und volles schwarzes Haar, als wäre er und seine Stimme kein Jahr gealtert. Mein Gott, ich will seine Gene, jetzt, sofort.
Bernie Shaw & Mick Box von Uriah Heep muss ich nicht speziell vorstellen, denn die Herren sind auch hierzulande oft auf Tour unterwegs. Extraklasse, stimmlich wie musikalisch. Wahrlich eine Freude ihre Freude an der Musik zu teilen.
Und dann kam der Master of Darkness, No More Mr. Nice Guy, der Vorreiter aufwendiger Bühenschows Mr. Alice Cooper himself. Begleitet wurde er von der äusserst talentierten und längst etablierten Orianthi, die bereits bei einigen namhaften Stars spielte und auch als Solokünstlerin schon für Furore sorgte. Ihr Background gibt's bei Wikipedia zu lesen. Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Vincent Damon Furnier aka Alice Cooper ist mit über 40 Jahren Bühnenerfahrung trotzdem jung geblieben, musikalisch, textlich und überhaupt. Live eine Wucht.

Und dann war die kurzweilige Show auch schon zu Ende. Viel zu früh. School's out for sommer.
The best is yet to come. Rock Meets Classic wird auch 2015 ein fixer Event in meinem Kalender sein.

Ganz viele tolle Pics gibt's auf der BSOP Seite und bei der Metal Hammer Zeitschrift. Kuhle Videomitschnitte findet man en masse auf Youtube.
Und lest euch bei Kalle rein, der einen fantastischen Bericht aus Berlin schrieb.




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