Wer's ruhig angehen möchte pilgert ins Kongresshaus zum Chris Rea Konzert. Garantiert gestuhlt. ;-)
Wer allerdings headbangen und so richtig abrocken will, muss ins Z7 gehen, um sich die German Metal Attack III reinzuziehen bis sich die Socken ausziehen oder die Balken biegen.
Nostalgiker pilgern gen Nazareth, welches neuerdings in Zug liegt.
Freunde des klassischen Garagen Rocks finden sich in der Barracuda in Aarau ein und unterstützen tatkräftig die lokalen heroes The Vibes und ihre Unplugged Performance.
My First Band, tja, die kennt ihr sicherlicher noch nicht. Finnland ist ihr Zuhause. Und wer das Spezielle sucht, findet in ihren Stil der zwischen Indie-Rock und Psychedelic-Pop schwankt viel Spannendes.
Bei den neuen Scheiben sticht sicherlich das Devil's Train Debutalbum heraus. MYSTIC PROPHECY mainman/producer R.D. Liapakis, STRATOVARIUS drummer Jörg Michael, guitarist Lakis Ragazas und SYMFONIA/ex-STRATOVARIUS bassist Jari Kainulainen als Paten und Line-Up versprechen zumindest einiges. Und wenn man diesem Review Glauben schenken mag sowieso.
Diese Woche geht alles ein bisschen ruhiger zu und her. Die Pop-Rocker aus Schweden namens The Sounds touren durch die Schweiz. Lewis Floyd Henry ist auch ein Mann der ruhigeren Töne. Chris Rea auf seiner Road to Hell, beehrt auch wieder die Schweiz. Funky Blueser Bob Spring ist ja eh immer omnipräsent in Zürich.
Und endlich sind Dream Theater an der Reihe. In Bülach und nicht in Wettingen wohlverstanden. Place to be.
Mir sagt dieser eingeführte und übernommene Tag des Blumenschenkens ja nicht viel. Aber für diejenigen die es brauchen sei erwähnt, dass am Dienstag, dem 14. Februar Valentinstag ist.
Des weiteren eröffnet am Donnerstag die Swiss Moto Zürich ihre Pforten zur Glückseligkeit in Sachen motorisiertem 2-Rad.
Habe ich schon erwähnt, dass ich am 18. nach Miami/Fort Lauderdale fliege? Die Monsters of Rock Cruise wartet auf mich. Ach ja, bevor ich's vergesse, die Temperaturen sind 20+. So damn hot. ;-)
Mitte der 80er hörte ich seine Musik verdammt gerne und ich konnte seiner Stimme stundenlang zuhören. Der charismatische Engländer Chris Rea mit seiner schmachtenden Stimme brachte mich on the *Road To Hell*.
Nach 2 Jahren Abstinenz meldete er sich Ende letzen Jahres mit den Bands 'The Delmonts' und 'The Fabulous Hofner Blue Notes' bei seinen Fans zurück. Grund ist sein stabilerer Gesundheitszustand. Der begnadete Gitarrenvirtuose wirkte gestern Abend allerdings gezeichnet vom Leben, schlanker, aber wieder voller Elan. Nach seinem Rücktritt von der Musikwelt, wenn es das für einen Künstler überhaupt gibt, wirkte sein Comeback eher verhalten, sogar schüchtern. Mir ist schon klar, dass er nie der Showman auf der Bühne war. Er liess uns auch gestern daher auch eher an seiner Gitarrenverspieltheit und -virtuosität teilhaben, als uns als Entertainer den Clown vorzuspielen.
Nach seiner Krankheit (Bauchspeichdrüsenkrebs) fand er auch musikalisch zurück den Wurzeln der Musik, dem Blues. Und wenn das kleine Mädchen im Spital nicht gewesen wäre..... *The Stony Road* würde nicht existieren.
Unter dem Aspekt der Musik, sah man einen völlig neuen Musikstil von 56 jährigen Chris Rea. Wer also nur seine Hits aus früheren Zeiten hören wollte, war im Kongresshaus fehl am Platz. Obwohl ein paar derselben mussten natürlich schon gespielt werden. Beispiele: Looking for the summer, Julia, road to hell, on the beach etc ;-)
Ich fands megga und auch die Leute bezeugten ihr Wohlgefallen mit einer standing ovation. Hoffentlich bleibt er der Musikwelt noch lange erhalten.