Vom neuen Pink Floyd Album *The Endless River* stammt der Song *Louder Than Words*. Einfach schön.
"The Endless River" tracklisting is: 01. Things Left Unsaid 02. It's What We Do 03. Ebb and Flow 04. Sum 05. Skins 06. Unsung 07. Anisina 08. The Lost Art of Conversation 09. On Noodle Street 10. Night Light 11. Allons-y (1) 12. Autumn'68 13. Allons-y (2) 14. Talkin' Hawkin' 15. Calling 16. Eyes to Pearls 17. Surfacing 18. Louder Than Words
Leider viiiiiiiel zu kurz war sie, die Ray Bradbury Geschichte kombiniert mit der Pinkfloyd Scheibe To the Dark Side of the Moon, arrangiert für Klavier und Streichquartett, vorgetragen vom genialen Theaterleiter, Schauspieler, Sänger etc etc Daniel Rohr. 70 Minuten fantastisches und unterhaltendes Theater. Wir hätten noch stundenlang zuhören können. Amüsant ist sie, die Ray Bradbury Geschichte namens Kaleidoskop über ein von Kometen zerstörtes Raumschiff, dessen Raumfahrer ins ungewisse All hinausdriften und versuchen Kontakt zu halten, versuchend das Passierte zu verstehen, Geschehenes zu beichten, auf- und abzuarbeiten und den Sinn des Lebens zu verstehen.
Eine Geschichte nicht nur für Pink Floyd Jünger oder Literaturfreaks, nein auch für harte Männer und wunderschöne Frauen.
A propos Mooooneeey, das Theater ist jeden Franken wert. Mooooneeeey.
Eine bewegte Geschichte, in deren Beginn ich mittendrinn und als junger Mann dabei sein durfte. Als Geniesser und Audiohörer versteht sich.
Am Schluss der äusserst lesenswerten Roger Waters Biographie gibt's das ganze Album aus dem Jahre 1979 zu hören und den kompletten Film The Wall zu sehen. Enjoy.
Live gibt's das Spektakel im Zürcher Hallenstadion am Mittwoch, 11. September 2013 (Tickets sind noch nicht im Verkauf, VIP Tix sind ab 23. Nov erhältlich). Und wer jetzt nicht warten kann, zieht sich gleich die 2-teilige Show aus Chicago aus dem Jahre 2010 rein.
George Roger Waters (* 6. September 1943 in Great Bookham, Großbritannien) ist Sänger, Bassist, Komponist und Texter. Bekanntheit erlangte er als Mitglied der britischen Rockgruppe Pink Floyd, die er mitbegründete.
Stil
Waters schreibt meist melancholische Texte, die häufig persönliche Erfahrungen mit einer beißenden und zynischen Gesellschaftskritik verbinden.
Sein künstlerisches Schaffen ist von einer pessimistischen Sicht auf die moderne Gesellschaft gekennzeichnet. Einer der tiefsten Einschnitte in Waters’ Leben ereignete sich bereits sehr früh, als sein Vater Eric Fletcher Waters im Zweiten Weltkrieg ums Leben kam. Er hat den Krieg und seine Kindheit ohne den Vater in vielen seiner Songs thematisiert. Das Album The Wall weist autobiografische Teile aus Waters’ Leben auf. Das letzte Pink Floyd Album mit Waters The Final Cut entwickelt einige der Themen aus The Wall weiter und ist seinem Vater gewidmet.
Der langsame Abstieg seines Jugendfreundes und Bandkollegen Syd Barrett in den Wahnsinn, unter anderem durch psychoaktive Drogen verursacht, hat ihn ebenfalls sehr beeinflusst und wurde in mehreren seiner Werken verarbeitet. Barrett wurde das Album Wish You Were Here gewidmet; die Songs Wish You Were Here, aber vor allem Shine On You Crazy Diamond beziehen sich auf Barrett.
Der Musiker Roger Waters
Zu seinen frühesten musikalischen Einflüssen zählen amerikanische Blues-Sängerinnen und Sänger, aber auch Folkmusiker. Auch die 1960er Jahre haben Roger Waters als Songwriter beeinflusst: „Wenn ich fünfzig Songs nennen müsste, die ich gerne geschrieben hätte, dann wären nur sehr wenige davon nicht von Dylan und Lennon.“ Im Vergleich zu Keyboarder Richard Wright bevorzugt Roger Waters einfache Akkordfolgen, die durch Zuhilfenahme eigener Grifftechniken, in ihren vielzähligen Variationen, zu einem elysischen Klanggebilde transmutieren. Roger Waters erstes Instrument war die Gitarre, auf der er sich Folk-Songs beibrachte. In „Sigma 6“, seiner ersten Band, mit Nick Mason und Richard Wright, spielte er noch Gitarre. Roger Waters erster E-Bass war ein Modell der Firma Rickenbacker, der unter anderen von Paul McCartney und später auch von Chris Squire gespielt wurde und schließlich auch Kultstatus erlangte. Sein Hauptinstrument wurde der Fender Precision. Roger Waters ist Autodidakt auf seinem Instrument.
Stilistisch knüpfte er als Solomusiker anfangs an seine alte Band Pink Floyd an, später kamen Einflüsse von Funk und Soul zum Tragen.
Die Zeit mit Pink Floyd
1965 gründete er mit seinen Studentenfreunden Richard Wright und Nick Mason die Band „Sigma 6“, aus der später Pink Floyd hervorgehen sollte. Nach dem Weggang des Frontmannes, Hauptkomponisten und Songschreibers Syd Barrett 1968 wurde er nach und nach zunächst zum lyrischen, später dann zum musikalischen Kopf der Gruppe. Am stärksten ist seine künstlerische Handschrift bei den Alben Animals, The Wall und The Final Cut (Pink Floyd) zu spüren. Letzteres ist das einzige Album der Gruppe, das ausschließlich aus Waters-Kompositionen besteht.
Das Konzept, die Bühnenshow, sowie der Film zu The Wall sind ebenfalls maßgeblich von Waters beeinflusst.
1983, nach Fertigstellung von The Final Cut, einer ersten Solo-LP The Pros and Cons of Hitchhiking und begleitender Tour (u.a. mit Eric Clapton 1984/85) wollte Waters die Band auflösen, was jedoch auf den Widerstand der übrigen Mitglieder stieß. Daraufhin verkündete er Ende 1985 seinen Ausstieg aus der Band in der Annahme, diese sei nun außerstande ohne den kreativen Kopf weiterzumachen. Nachdem David Gilmour und Nick Mason (Richard Wright hatte die Band bereits während der Aufnahmen zu The Wall verlassen) jedoch ankündigten, unter dem Namen Pink Floyd weiter Platten veröffentlichen zu wollen, folgte eine langjährige juristische Auseinandersetzung, in der Waters letztendlich unterlag und man sich 1987 außergerichtlich einigte.
Der Solomusiker
Im Verlauf seiner weiteren Karriere als Solokünstler veröffentlichte Waters zahlreiche Alben, die zwar von Kritikern und Fans meist sehr positiv aufgenommen wurden (insbesondere Amused to Death), aber bei weitem nicht an den kommerziellen Erfolg von Pink Floyd heranreichen konnten.
Waters hatte bereits 1984 mit "The Pros and Cons of Hitchhiking" ein Soloalbum veröffentlicht, dessen Demos zur gleichen Zeit wie die zu The Wall entstanden waren (und als solche auch der Band präsentiert wurden, diese entschied sich für das The Wall-Konzept)
Waters tourte 1987 weltweit mit der aufwändigen Radio K.A.O.S. Show, basierend auf dem gleichnamigen Konzeptalbum. Die Tournee stand allerdings, besonders in den USA, in direkter Konkurrenz zu der aktuellen Tour seiner alten Band Pink Floyd. Im Vergleich dazu füllte Waters solo die deutlich kleineren Hallen. Als Folge verzichtete Waters zunächst auf weitere Tourneen.
Ein Teil der außergerichtlichen Einigung mit seinen alten Bandkollegen sah vor, dass die kompletten Aufführungsrechte des The Wall-Konzeptes bei Waters verblieben. Am 21. Juli 1990 organisierte er anlässlich des Mauerfalls eine spektakuläre Inszenierung von „The Wall“ auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Zahlreiche international bekannte Künstler, darunter Van Morrison, Bryan Adams, Joni Mitchell, Sinéad O'Connor, Cyndi Lauper, die Scorpions und Tim Curry wirkten an dem von 250 000 Zuschauern besuchten Open-Air-Konzert, das weltweit live per Satellit übertragen wurde, mit.
Amused to death von 1992 ist Waters' bislang letztes Studioalbum. Das Album ist eine umfassende Medienkritik und basiert auf dem gleichnamigen Buch von Neil Postman. Es geht hier um die Frage, inwieweit sich der Mensch durch den ihm von den modernen Massenmedien suggerierten Hedonismus selbst die Existenzgrundlage entzieht. Zudem setzt sich Roger Waters hier mit der Niederschlagung der Demokratiebewegung in der Volksrepublik China auseinander. In Watching TV schildert er die menschenverachtende Berichterstattung durch CNN über die Niederschlagung auf dem Tiananmen-Platz vom 3./4. Juni 1989. Roger Waters erweiterte die Medienkritik Postmans um die aggressive Politik der US-Regierung unter George H. W. Bush. Grundlage aller seiner Lyrics ist die Entfremdung des Menschen durch ökonomische Zwänge und Desinformation. Direkt greift Roger Waters Andrew Lloyd Webber und damit indirekt Tim Rice an (The Miracle), deren Shows und Musicals die Menschen nur ruhigstellen sollen und nicht zum Mitdenken anregen. Diese Musicals sind der Schlusspunkt des Amusements nach Fernsehpredigten (What God Wants Part 1), Kriegsberichterstattung (Perfect Sense Part 1), Betroffenheitsjournalismus (Late Home Tonight 1) und Breaking-News-Sensationsberichterstattung (Watching TV).
1994 lehnte Waters eine Einladung seiner ehemaligen Kollegen von Pink Floyd ab, gemeinsam in London das komplette Album The Dark Side of the Moon zu spielen.
Nach mehreren Jahren ohne Auftritte und Veröffentlichungen kehrte Waters 1999 mit der In The Flesh Tour zurück, die bis 2002 andauerte und mit einer Zusammenstellung aus Solostücken und älteren Pink Floyd-Stücken überraschend erfolgreich war und auf CD und DVD verewigt wurde.
Mitte 2004 wurde von der Miramax Films bekannt gegeben, dass von Roger Waters eine Broadway-Produktion von The Wall geplant wird.
Im September 2004 gab Waters zwei neue Stücke auf seiner Homepage im Internet frei, mit den Titeln To Kill The Child und Leaving Beirut. Beide Titel waren vom Irakkrieg 2003 inspiriert.
Nach der Tsunami-Katastrophe in Dezember 2004 spielte Waters gemeinsam mit Eric Clapton „Wish You Were Here“ auf einem NBC-Benefizkonzert.
Am 2. Juli 2005 stand Roger Waters erstmals nach 24 Jahren wieder gemeinsam mit Pink Floyd bei dem von Bob Geldof organisierten Live-8-Konzert in London auf der Bühne.
Zu Beginn des Jahres 2005 hat Waters seine Oper „Ça Ira“ über die französische Revolution fertig gestellt. Das Album wurde am 26. September weltweit als Doppel-SACD mit umfangreichem Making-Of veröffentlicht. An dieser klassischen Oper arbeitete Roger Waters seit 1992.
Von Juni 2006 bis Oktober 2006 ging Waters auf ausgedehnte Europa- und Nordamerika-Tournee (The Dark Side of the Moon Tour), während der er u.a. auch auf dem bekannten Rockfestival im dänischen Roskilde sowie beim Rock in Rio-Festival in Lissabon auftrat. Die Tour wurde von Januar 2007 bis Juli 2007 als The Dark Side of the Moon Worldtour mit Konzerten in 25 Ländern in Australien, Asien (darunter Waters’ erster Auftritt in China), Südamerika, Europa und Nordamerika fortgesetzt.
Roger Waters trat im Rahmen der weltweiten Live Earth-Konzertserie am 7. Juli 2007 im Giants Stadium New Jersey auf und spielte Songs aus den Pink-Floyd-Alben The Wall und The Dark Side of the Moon.
In den Jahren 2010 und 2011 brachte Roger Waters The Wall zum ersten Mal seit 1990 wieder in kompletter Länge auf die Bühne. Die Tour startete am 15. September 2010 in Toronto, Kanada, durchquerte daraufhin die USA und schloss den Nordamerika-Teil der Tour am 21. Dezember in Mexiko-Stadt ab. Am 21. März 2011 kam die Tour daraufhin nach Europa, wo sie in Lissabon, Portugal, startete und bis zum 7. Juli dauerte, wo in Mailand, Italien, die Tour ihren Abschluss fand. Der Tourplan umfasste 115 Auftritte.
Am 12. Mai 2011, während der Tournee The Wall, traten die beiden übrig geblieben Pink-Floyd-Mitglieder, David Gilmour und Nick Mason, mit Waters in der Londoner O2-Arena auf. Zusammen mit Gilmour spielte Waters das Stück Comfortably Numb. Mason und Gilmour spielten gemeinsam bei Outside the Wall mit. Waters verneinte in einem Interview, dass dies bedeuten würde, dass Pink Floyd sich wieder vereinigen würden.
"Another brick in the wall". Unter diesem Motte steht und fällt wohl Woche 23 vor Pfingsten. Roger (was für ein schöner Name) Waters gibt sich die Ehre und zelebriert während 2 Tagen Rockgeschichte im Hallenstadion. Pink Floyd lässt grüssen. Wer keine Tix ergattern konnte, kann noch locker an den nächsten beiden Konzerttagen 24.+25. Juni eines der super teuren Tix hier kaufen.
Während Napoleons Fanfare am 11. Pub Festival in Wetzikon das Pfingstwochenende einläuten, machen QL genau das Gegenteil am Sonntag. A7X erschüttern zusammen mit Sevendust das Komplex 457 in ihren Grundfesten und die 70er Jahre Rockfans kommen mit der neuen The Answer Scheibe voll auf ihre Kosten. Auch gespannt war ich auf die neue Limp Bizkit CD Gold Cobra, aber die verzögert sich und komme erst am 24. Juni. raus. Dafür gibt's für die Mannen der härteren Töne neuseeländischen Powermetall mit Darklight Corporation.
Für das 3. Konzert/Show gibt's die nicht gerade billigen Tickets ab dem 27. September bei Ticketcorner.
Sensationell!
«The Wall»: Dritte (und letzte) Zusatzshow in Zürich
Das Konzeptalbum «The Wall» von Pink Floyd gehört zu den bedeutendsten Werken der Rockmusik. 1979 wurde das Album veröffentlicht und sorgte für weltweite Furore. Bis heute wurde das Opus erst 31 Mal live aufgeführt. Zum 30-Jahr-Jubiläum von «The Wall» geht Mastermind Roger Waters noch einmal mit «The Wall» auf Tournee. Am 15. September 2010 feierte «The Wall Live» in Toronto einen grossartigen und viel beachteten Auftakt zur US-Tournee. Ab März 2011 wird «The Wall» auch in Europa zu sehen sein. Das Konzert vom 6. Juni 2011 in Zürich und die beiden Zusatzkonzerte am 7. Juni und 24. Juni waren in kürzester Zeit ausverkauft. Aufgrund der extrem hohen Nachfrage hat sich Good News entschlossen, eine dritte Zusatzshow anzubieten. Dieses vierte Konzert ist definitiv die letzte Show in Zürich und somit die allerletzte Möglichkeit für alle Fans.
"The Wall" geht wieder auf Tour - Am 6.6.2011 in Zürich
Das Erfolgsalbum "The Wall" der Gruppe Pink Floyd wird wieder live aufgeführt. 31 Jahre nach seinem Entstehen geht Ex-Pink-Floyd-Frontmann Roger Waters ab Herbst mit der aufwendigen Musikshow wieder auf Tournee, wie er in London mitteilte.
Bild: Keystone
Roger Waters äussert sich zur Tournee (Archiv)
Seine neue Version sei jedoch politischer und befasse sich "mit viel mehr aktuellen Themen als unser altes Stück von 1980", sagte der 66-Jährige. Die Musik bleibe die alte, jedoch werde sich die Inszenierung ändern, kündigte Waters an. Nach seinen Angaben will er mit neuen Videos und Bildern auf Grossleinwänden, mit Spezialeffekten sowie Riesenmarionetten arbeiten.
Zum letzten Mal wurde das Konzert 1990 kurz nach dem Fall der Mauer in Berlin aufgeführt.
Waters Tournee beginnt im September 2010 in Toronto, gastiert danach in den USA und reist dann bis Juni 2011 durch Europa. Am 6. Juni 2011 macht sie Halt im Hallenstadion Zürich.