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Donnerstag, 26. Februar 2015

Google erweitert kostenlosen Cloud-Speicher für Musik


Google hat das Songlimit für seinen Musikdienst Google Play Music deutlich heraufgesetzt. Ab sofort lassen sich statt maximal 20.000 bis zu 50.000 Titel kostenlos in der Cloud speichern und von dort aus auf ein Mobilgerät oder den Desktop streamen, wie Produktmanager Andrew Stromme in einem Blogbeitrag ankündigt.

Damit können nun auch sehr umfangreicher Musiksammlungen zwischen mehreren Geräten synchronisiert werden. Bei Apples kostenpflichtigem Konkurrenzangebot iTunes Match (24,99 Euro pro Jahr) liegt das Limit bei 25.000 Songs. Allerdings dürfte auch dieses für die meisten Nutzer mehr als ausreichend sein.

Google hat das Songlimit für Play Music von 20.000 auf 50.000 erhöht (Screenshot: ZDNet.de).
Für Windows, Mac OS und Linux steht die Anwendung Google Play Music Manager für Androidund iOS bereit, mit der sich Musik in die Cloud hoch- oder aus der Cloud auf einen Computer herunterladen lässt. Alternativ ist dies auch direkt über den Chrome-Browser möglich. Titel oder Alben können aus einer iTunes-Mediathek, Windows-Media-Player-Bibliothek, dem Ordner “Meine Musik” oder einem anderen Ordner importiert werden. Das Hochladen erfolgt je nach Wunsch automatisch oder manuell. Auch die Upload-Bandbreite lässt sich anpassen.

Google gleicht die hochzuladenden Musikdateien vor dem Upload automatisch mit seinem Katalog ab. Ist eine Datei darin bereits enthalten, wird diese übernommen. Dies spart Zeit und Bandbreite. Zusätzlich profitiert man unter Umständen von einer besseren Soundqualität, wenn die eigene Datei eine geringere Bitrate als die von Google verwendeten 320 KBit/s aufweist.

Alle hochgeladenen oder gekauften Musikstücke können natürlich auch wieder heruntergeladen werden – entweder über den Web Player oder den Music Manager. Hier haben Nutzer die Wahl zwischen einzelnen, mehreren oder allen Titeln. Google Music unterstützt die Dateiformate MP3, AAC (DRM-frei), WMA (nur unter Windows), FLAC und OGG. FLAC-, OGG- und AAC-Dateien werden in MP3 mit 320 KBit/s transkodiert.

Zusätzlich zu seinem kostenlosen Musik-Service bietet Google mit Play Music All Access (in Deutschland: Play Music All-Inclusive) auch einen abobasierten Dienst nach Vorbild vonSpotify an. Dieser lässt sich 30 Tage lang gratis testen und kostet danach 9,99 Euro pro Monat. Mit dem werbefreien Premium-Abo können Nutzer nicht nur ihre eigene Musiksammlung streamen, sondern haben auch Zugriff auf den kompletten Google-Katalog mit rund 30 Millionen Titeln.

[mit Material von Sarah Mitroff, News.com]

(via zdnet)

Donnerstag, 13. November 2014

Youtube startet kostenpflichtiges Musikangebot - Music Key


MUSIC KEY-Youtube startet kostenpflichtiges Musikangebot

Googles Videoplattform Youtube baut das Musikangebot aus. Mit besserer Qualität und Zusatzfunktionen will der Dienst zahlende Abonnenten gewinnen.

Youtube will seine Nutzer für das Musikhören künftig zur Kasse bitten. Am Mittwoch stellte die Videoplattform mit Music Key einen neuen Dienst vor, der unter anderem eine höhere Audioqualität bieten soll. Für Zusatzfunktionen wie eine werbefreie Nutzung sollen Kunden 7,99 US-Dollar pro Monat zahlen.

Bereits seit über einem Jahr arbeitet die Plattform an dem Angebot und verhandelt mit Plattenfirmen über neue Lizenzvereinbarungen. Mit Music Key reagiert Youtube auch auf den Druck der Musikindustrie, für die sich der Dienst als wertvolle Werbefläche erwiesen hat, ohne jedoch ausreichend Lizenzzahlungen abzuwerfen.

"Wir wollen den Fans neue Möglichkeit geben, Musik auf Youtube zu genießen, gleichzeitig sollen aber auch die Künstler neue Wege bekommen, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten und neue Umsatzquellen zu erschließen", hieß es von Youtube gegenüber der New York Times. Die Seite, die seit 2006 zu Google gehört, hat inzwischen rund eine Milliarde Nutzer im Monat.
Testlauf für künftige Bezahlmodelle?

Music Key soll in den kommenden Tagen Nutzern in den USA und Europa zur Verfügung stehen. Zunächst ist der Dienst wie bei Google üblich nur mit einer Einladung nutzbar. Im nächsten Jahr soll das Angebot dann für alle Nutzer zugänglich sein. Die ersten sechs Monate sollen gratis sein, danach wird ein monatlicher Betrag von 7,99 US-Dollar fällig. Wer keine Einladung bekommt, muss 9,99 US-Dollar zahlen.

Es ist das erste Mal, dass die Seite ein flächendeckendes Bezahlmodell einführt. Bislang sind nur wenige Angebote wie spezielle Kanäle kostenpflichtig. Beobachter glauben, dass auch Google selbst das Abomodell bei Youtube als Testlauf für künftige Produkte sehen könnte.

Ärger mit den Indielabels

Zum Start von Music Key überarbeitet die Seite auch das bestehende Musikangebot. Ab sofort bietet Youtube ganze Alben, Songs ohne offizielle Videos werden mit statischen Videos versehen, und die Audioqualität wird verbessert. Zahlende Kunden können künftig Musik auch auf dem Smartphone im Hintergrund spielen, während sie andere Apps verwenden und Songs ohne Internetverbindung hören.

Zusätzlich erhalten Abonnenten des Dienstes auch einen Zugang zu Googleseigenem Musikdienst Google Play Music. Der Streamingdienst wurde 2011 als Antwort auf den Erfolg von Diensten wie Spotify gestartet und bietet Zugang zu rund 22 Millionen Liedern. Das Abo kostet in den USA 9,99 US-Dollar.

Während die drei großen Labels Universal, Sony and Warner bereits zum Jahresende an Bord waren, beschwerten sich vor allem Indielabels über unfaire Verträge. Erst vor wenigen Wochen einigte sich Youtube schließlich mit Merlin, einer Organisation, die tausende unabhängige Plattenfirmen vertritt.

Was ändert noch?

Von den mit dem heutigen Update der YouTube-App eingepflegten Änderungen können alle Musikfreunde sofort profitieren. Ein neuer Tab in der App bringt euch auf eine persönliche Musik-Startseite. Dort könnt ihr nach Musik suchen und erhaltet direkt Playlist-Vorschläge auf Basis der bereits von euch gehörten Titel.
Neben dem Vollbildmodus stehen euch für die Anzeige der Videos auch eine Darstellungsvariante mit darunter angezeigter Wiedergabeliste im Hochformat sowie eine Miniatur-Option, bei der das Musikvideo unten klein mitläuft, während ihr YouTube normal weiter nutzt zur Verfügung.
Die Werbeeinblendungen halten sich derzeit in Grenzen. Alle paar Videos schiebt der Anbieter mal einen Werbeclip dazwischen.



Links:

Dienstag, 1. Oktober 2013

Google Music All Access


Google Music All Access in der Schweiz lanciert

Der schon fast zwei Jahre alte Musikservice von Google schafft den Sprung in die Schweiz. Der Streaming-Dienst kann ab sofort abonniert werden.

Vor beinahe zwei Jahren startete Google seinen eigenen Musikdienst Google Music. Ein Jahr später wurde der Service in einigen europäischen Ländern lanciert. Im Mai diesen Jahres wurde der Spotify-Konkurrenzdienst All Access gestartet. Wie bei Google des Öfteren der Fall, war All Access in der Schweiz bisher nicht verfügbar. Das ändert sich heute.
All Access ist ab sofort für alle Besitzer eines Google-Kontos verfügbar. Der Musikdienst kann so einiges. Bis zu 20'000 Songs können in die Cloud geschickt und von jedem mobilen Gerät aus verwendet werden. Dabei erfasst Google die lokal gespeicherte Musik und kopiert die Tracks auf seine Server. Android-Geräte mit der Google-Play-Music-App können die Songs entweder per Stream anhören oder auf das Gerät herunterladen. Leider ist das Speichern zurzeit nur auf den internen Telefonspeicher möglich.

Ähnlich wie Spotify bietet auch Google Play Music All Access ein Abo für uneingeschränkten Zugriff auf die Google-Mediathek. Bis zum 15. November ist das Abo vergünstigt und kostet Fr. 9.95 pro Monat. Wer sein Abo erst später löst, zahlt Fr. 11.95 monatlich. In beiden Fällen ist der erste Monat gratis. Ein Speicherlimit wie bei Spotify gibt es nicht. Aus der Google-Mediathek können nicht nur Songs heruntergeladen, sondern auch personalisierte Radiostationen erstellt werden. Dazu soll ein Expertenteam von Google für neue Musikvorschläge sorgen und die Hörerinnen und Hörer bei Laune halten.

Was kann der Dienst im Vergleich zu Spotify?

Fazit: Beide – Spotify und All Access – arbeiten mit grösseren Labels wie Warner, Sony und Universal zusammen. Von Spotifiy gibt es Mobile Apps für Windows Phone, Android und iOS, während bis jetzt Google nur die Android-Version anbietet. Beide Dienste synchronisieren automatisch zwischen App und Web, wenn beispielsweise über den PC Playlisten zusammengestellt werden. Offline Playback ist ebenfalls mit beiden Diensten möglich. Die Musik gehört aber ebenso bei Googles Dienst danach nicht Ihnen. All Access sei etwas einheitlicher in Bezug auf App-Aufbau und Web-Awendung wie Spotify, meint Androidpit. Ein kleines Bonbon: Googles Musikdienst generiert nach häufigen Musikwünschen sogar automatische Playlists. Dafür gibts noch keine Social-Media-Funktion, bei der man auf Facebook Musiklisten von Freunden durchstöbern kann.




(via PC Tipp)


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